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Auf www.artnet.de ist Anfang Februar ein sehr lesenswerter Artikel von Birgit S. Bauer und Tim Tetzner über die Wechselwirkungen und -beziehungen zeitgenössischer Publikationen in Print und Internet erschienen. Auch unser Typografie-Magazin bzw. -Weblog Slanted findet dort Erwähnung:
»(...) Die Gegenstrategie zu dieser alles umfassenden Druckperformance ist zweifellos die Spezialisierung. In ›Slanted‹ etwa wird klärende Kommunikationsarbeit geleistet und Design auf Augenhöhe mit Typografie verhandelt. Schriftgestaltung und -gebrauch, Bildwelten und wie sie entstehen, Arbeitsweisen bekannter Büros und junger Talente sind der genetische Code, an dem die kulturelle Weltevolution entschieden wird. Die wenig beachtete, aber dennoch große Eigenständigkeit und künstlerische Tiefe von Grafik und Typografie schwingen in dem Heft ganz uneitel mit. Fast 200 Seiten Hintergrundgeschichten zu Schriften, inspirierenden Designs und der nötigen Prise Kritik machen ›Slanted‹ zu einem Beispiel für einen gehaltvollen Diskurs über Grafik. Ausgangspunkt der deutsch/englischen Print-Ausgabe ist die Web-Plattform slanted.de, die auch zuerst da war, aber weder nach Farbe riechen noch Papierveredelung plastisch darstellen kann. Die Leidenschaft fürs Materielle gehört eben immer noch zur Grafik. Eine Brücke zum Internet bauen die Herausgeber, indem sie relevante Kommentare der Webseite zum Nachschlagen im Heft präsentieren – ein eleganter Haken und ein hoffnungsvoller Versuch, dem Partizipativen des Web 2.0 mehr qualitative Präsenz zu verleihen (...)«